Entspannung und Prävention

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Entspannung und Prävention
Methoden zur Entspannung
 
 

Mit Stress fängt vieles an ...

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung fühlt sich heute durch Stress sehr negativ beeinflusst. Dabei ist Stress kein neuzeitliches Problem. Schon zur Zeit der Jäger und Sammler entstanden Gefahrensituationen, die eine Stressreaktion auslösten. Der Körper stellt dann blitzschnell alle notwendigen Energien (durch Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol, höhere Herzfrequenz, vermehrt rote Blutkörperchen und Lipolyse - Umwandlung von Fett in zusätzlichen Blutzucker) zur Verfügung, um zu flüchten oder zu kämpfen. Gleichzeitig werden die weniger notwendigen Funktionen, wie Verdauung- und Immunsystem, auf ein Minimum reduziert. Ist die Gefahr vorüber, regeneriert sich der Organismus und füllt die verbrauchten Kraftreserven wieder auf.

Wir sind also physisch und psychisch gewappnet, mit Stress umzugehen, solange wir ihn als Herausforderung der eigenen Leistungsfähigkeit betrachten, oder die Möglichkeit der Situationsbewältigung als realisierbar wahrnehmen. Diese Art von Stress mit anschließendem Erfolgserlebnis ist positiv belegt und wird als „Eustress" bezeichnet.

Wird aber die Belastbarkeit durch Häufigkeit, Stärke oder Dauer der Stresssituation überschritten, spricht man vom negativen „Disstress", der zunächst die Leistungsfähigkeit einschränkt, langfristig aber zu physischen- und psychischen Problemen führen kann. Hauptsächlich gibt es dafür zwei Gründe:

  • Die vom Körper bereitgestellte Energie und der angetriebene Kreislauf belastet die Gefäße des gesamten Organismus. Des Weiteren wird der Blutzucker nicht abgebaut, da wir heute nur noch selten Gefahrensituationen mit Flucht oder Kampf bewältigen müssen.

  • Nach einer Stresssituation benötigt der Körper ausreichend Zeit, um verbrauchte Energiereserven aufzufüllen und das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Allzu oft ist es aber leider so, dass gerade permanenter Zeitmangel den häufigsten Stressfaktor darstellt.

 
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